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Robert Sterl
 (1867-1932)

Impressionen aus Hessen, Sachsen und Rußland. Eine Ausstellung zum 140. Geburtstag von Robert Sterl in Frankfurt a. M.

Die Entdeckung des Dresdner Malers Robert Sterl als einen der bedeutendsten deutschen Impressionisten steht noch aus. Sein 140. Geburtstag im Juni dieses Jahres bietet Anlaß für eine Ausstellung, die Sterls bedeutende Stellung innerhalb der deutschen Malerei des ersten Drittels des 20. Jhs. würdigen will.

Die Ausstellung wurde von der Gesellschaft zur Förderung Frankfurter Malerei e.V. initiiert und zeigt Gemälde, Ölstudien und farbige Arbeiten auf Papier aus einer Kölner Sammlung, deren Besitzer in Dresden geboren wurde und der einen besonderen Bezug zu Sterls Œuvre entwickelt hat. Zusätzlich sind einige wenige Werke aus dem Robert-Sterl-Haus Naundorf / Sächsische Schweiz zu sehen.

Entsprechend der Gewichtung der einzelnen Themen in seiner Sammlung werden die stark von der Darstellung des Figürlichen bestimmten Motivkreise der Arbeitswelt, der Musik und der Impressionen aus Rußland auch in der Ausstellung präsentiert. In besonderem Maße widmet sich die Schau ländlichen Szenen aus Hessen, die Sterl während der Jahre 1893 bis 1904 in der Umgebung des Vogelsbergs und der Schwalm festhielt.

Die Ausstellung im historischen Bau der Commerzbank-Filiale in der Frankfurter Kaiserstraße 30 stellt etwa 70 Werke Sterls vor, die seine wesentlichen Themen illustrieren. Die Schau steht unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.

An einem zweiten Ausstellungsort, dem Frankfurter Cronstetten-Haus, Speicherstraße 39 liegt der Schwerpunkt auf Sterls Porträts und Figurenstudien aus der Musikwelt sowie auf seinen Impressionen aus Rußland, die er malerisch und zeichnerisch auf Konzertreisen entlang der Wolga in den Jahren 1910 bis 1914 festgehalten hat.


Erntearbeiten. Bäuerin mit Korngarbe und ein Mann im Hintergrund
Vermutlich 1899
Öl auf Pappe
29,8 x 22,3 cm
Privatbesitz Köln
 
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers
© 2007 Uta H. Fötzsch