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Robert Sterl
 (1867-1932)

Angesichts der hervorragenden Leistungen von Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt stehen die sächsischen Impressionisten ganz im Schatten dieser drei großen Persönlichkeiten. Bedeutende Maler wie Carl Bantzer und Gotthardt Kuehl, die um 1900 als Akademieprofessoren in Dresden wirkten, hatten von ihren Studienaufenthalten in Frankreich wichtige Anregungen mitgebracht und konnten so kunstpolitische Reformen durchsetzen. Neben ihnen ist der Maler und Zeichner Robert Sterl einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Impressionismus, der Wesentliches zur Ausbildung einer spezifisch Dresdner Variante eingebracht hat. Diese war von einem hohen thematischen Anspruch mit sozialem Impetus und bald nach der Jahrhundertwende von ersten expressiven Ausdrucksformen geprägt.

Das reife malerische Œuvre des Dresdners Robert Sterl wird im allgemeinen in die drei sich inhaltlich überlagernden Themenbereiche der Arbeitswelt, der Musik und der Rußlandeindrücke eingeteilt. Um dem gesamten künstlerischen Werdegang Sterls unter Berücksichtigung seines Frühwerks gerecht zu werden, ist es jedoch sinnvoll, seine Werke in Landschaftsstudien, Arbeitsszenen im Steinbruch, an der Elbe und in Rußland sowie Porträts und Figurenstudien aus der Musikwelt zu gruppieren. Dadurch wird ein Gleichgewicht zwischen all seinen Schaffensphasen hergestellt, das durch die langjährige ideologische Überbewertung seiner Arbeiterszenen in der DDR verzerrt wurde.

 


© 1929 Wilhelm Limpert-Verlag Dresden
Aktuelles
Robert Sterl zum 140. Geburtstag - Impressionen aus Hessen, Sachsen und Rußland, Commerzbank AG Filiale Frankfurt/Main, 23. März - 19. April 2007; Cronstetten-Haus Frankfurt/Main, 22. April - 5. Mai 2007.

 
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© 2002 Uta H. Fötzsch